RSS-Feed

Archiv des Autors: Gianna

Entdeckungstour durch San Antonio

Veröffentlicht am

Halli Hallo!

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer Klassenkameradin, Janina (Janny), zum Joggen verabredet. Ich bin zwar kein großer Fan von Sport, aber da ich mich bis dahin noch nie mit jemandem aus meiner Klasse ausserhalb der Schule getroffen hatte, dachte ich, ich schlage einfach irgendetwas vor und das erste was mir eingefallen ist war joggen. Naja, dass stimmt eigentlich nicht ganz, denn eigentlich habe ich das vorgeschlagen, um keine Lügnerin zu sein. Das ganze hat nämlich damit angefangen, dass wir vier Austauschschüler in San Antonio ein Treffen des Rotary Clubs hatten. Wir saßen dann also alle da, als unser YEO uns fragt, was wir denn hier für Sport in Chile machen und alle drei fingen natürlich sofort davon an zu erzählen, dass sie Klettern gehen und zum Zumba und was weiß ich nicht… Und dann wurde ich gefragt. Natürlich. Was mache ich denn für einen Sport? Ob Denksport wohl zählt?! Wohl eher nicht. Also war das erste was mir eingefallen ist natürlich joggen. Ich muss das ganze wohl irgendwie ziemlich glaubwürdig verkauft haben, jedenfalls hat keiner was dazu gesagt. Am Abend habe ich dann zu meiner Gastmutter gesagt:“ Wenn dich irgendjemand fragen sollte, ich gehe STÄNDIG mit meinen Freunden joggen.“ Damit sie für mich lügt musste ich ihr dann einen Completo ausgeben (chilenischer Hotdog).

Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen dann dass erste Mal mit Janny joggen. Sie kennt sich wirklich gut in der ganzen Stadt aus und kennt überall irgendjemanden. Wirklich viel gerannt sind wir aber nicht, was einfach daran liegt, dass die Strassen hier extrem steil sind und man schon total kaputt ist, wenn man sie ganz normal hochläuft. Janny hat mir fast die ganze Stadt gezeigt und wir sind unglaublich viel gelaufen.

IMG_8687 IMG_8688 IMG_8689     IMG_8694 IMG_8695

( unter der Kategorie San Antonio bei den Fotos findet ihr noch ein paar andere)

Heute haben wir uns nochmal getroffen und sind vom Stadtzentrum bis nach Llolleo gelaufen.

IMG_8948[1]

Wir haben uns dann Eis gekauft, ich hatte eine Kugel Schoko und eine Kugel Dulce de Leche (und es ist suuuuper lecker) und sind bis zur Plaza de Llolleo gelaufen und von da aus zu einer anderen Plaza. Von da aus konnte man schon das Meer sehen und da ich noch nie an diesem Teil des Strandes war und der ziemlich nah an meinem Haus ist (vlt. 10 Min. zu Fuß) wollte ich mal dahin gehen. Janny hatte eigentlich auch keine Ahnung wie wir dahin kommen, aber wir haben es geschafft ohne jemanden fragen zu müssen und ohne uns zu verlaufen (worüber ich ziemlich erstaunt bin, da der Strand ziemlich abgeschottet hinter einem Park liegt, den keiner mehr besucht). Der Strand war bis auf zwei Personen menschenleer obwohl heute super Wetter war mit Sonnenschein und es war schon ziemlich warm. Ausserdem waren dort kaum Steine, wie an dem Strand in Santo Domingo, wo alle Touristen und auch Einwohner hingehen. Hier sind ein paar Fotos, die anderen füge ich ebenfalls bei den Fotos über San Antonio hinzu.

IMG_8904[1] IMG_8910[1]

IMG_8927[1]

Veröffentlicht am

Gerade haben wir (meine Gastmama, ihre Kollegin und ich) beim Mittagessen gesessen und haben darüber geredet, dass ich ja im Dezember die Gastfamilie wechseln muss. Wie aber viele schon wissen, würde ich am liebsten in meiner jetzigen Gastfamilie bleiben, da ich mich super wohl fühle. Meine Gastmama hat auch schon bei Rotary gefragt, ob es nicht möglich ist, dass ich nicht wechseln muss, woraufhin uns aber gesagt wurde, dass das nicht möglich sei. Jedenfalls hat meine Gastmama gerade einen Satz gesagt, den sie zwar wohl eher beim Scherzen miteingebracht hat, ich fand ihn aber trotzdem total schön. „Du musst zwar das Stadtviertel wechseln, aber du wechselst nicht deine Familie.“ Ich glaube, an den Satz werde ich mich noch lange erinnern.

Patagonien Teil 1

Veröffentlicht am
Patagonien Teil 1

Buen día!

Ursprünglich wollte ich über meine Patagonienreise in einem langen Artikel schreiben, da ich aber feststelle, dass das zu viel wird und ich ausserdem seit fast nem Monat schon wieder zurück bin und immer noch nichts gepostet habe, werde ich den Artikel in zwei Teile unterteilen. Das hier ist der erste in dem es hauptsächlich um die ersten zwei Tage in Punta Arenas geht und mal gucken, wann ich es schaffe, den zweiten zu schreiben. 😀

Ich bin Sonntagnacht (2.11.) von meiner Reise ans Ende der Welt zurück gekommen und ich kann sagen, dass Patagonien wirklich wunderschön war. Meine Shorts und kurzärmeligen T-Shirts sind wie erwartet im Koffer geblieben und ich habe mir teilweise gewünscht, ich hätte Arktis-erprobte Kleidung mitgenommen. Nein, das war nur ein Scherz. Es war zwar WIRKLICH kalt und die kurzen Sachen habe ich WIRKLICH nicht getragen, aber mit der Kleidung die ich mitgenommen habe-und die, die mir geliehen wurde- habe ich Frostbeulen zum Glück gerade noch vermeiden können. Was aber kein Scherz war, war die Zahl an Fotos. Erinnert ihr euch, dass ich im letzten Post geschrieben habe, dass ich mit tausenden von Fotos wiederkommen werde? Genau genommen  sind es 1.586. Zum Glück – mehr oder weniger, weil das für mich auch gleichzeitig mehr Arbeit bedeutet- muss ich daraus noch etliche aussortieren, die entweder unscharf sind oder deren Motive gefühlte hundert Mal vorkommen.

Jetzt will ich euch aber auch mal erzählen, was wir so gemacht und gesehen haben.

Am Montagmorgen beginnt alles damit, dass 40 völlig übermüdete, zombiegleiche, aber trotzdem aufgeregte Austauschschüler ins Flugzeug mit dem Ziel Punta Arenas steigen. Der Flug hat ca. 3 Stunden gedauert, obwohl ich nicht viel damit mitbekommen habe, da ich die Zeit mit Musik hören und schlafen verbracht habe. Kurz vor der Ankunft gab der Pilot per Durchsage durch, dass wir uns gerade über dem Nationalpark Torres del Paine befänden, was nicht nur uns Austauschschüler sondern auch viele andere Passagiere dazu brachte, sich aus ihren Sitzen zu lehnen und irgendwie mit den komischsten Verrenkungen einen kurzen Blick durchs Fenster ihrer Sitznachbarn zu erhaschen. Da es aber fast komplett bewölkt war, war alles was man sehen konnte die dunklen Umrisse der Berge. Ein paar Minuten später wurden wir von den Luftlöchern erstmal ganz schön durchgeschüttelt. Dann sahen wir aber schon Punta Arenas und ne ganze Menge Wasser unter uns und als unser Sitznachbar nach anfänglich mürrischen Blicken meine und die Aufregung meiner Sitznachbarin – eine Austauschschülerin aus den USA- bemerkte, erklärte er uns, dass wir gerade über die Magellanstraße flögen und der Pilot das Flugzeug jetzt nur noch um 180 Grad drehen müsse, bevor wir landen würden. Vom Flughafen aus brachte uns der wirklich überaus freundliche Busfahrer Carlos, der uns während der nächsten Tage auch in den Nationalpark begleiten sollte, mit unserem Reiseleiter Alejandro zum Hotel. Alejandro war wirklich der beste Reiseleiter überhaupt. Egal um wie viel Uhr wir morgens aus dem Bett mussten- ob 6, 7, oder 8 Uhr- und egal wie eisig kalt das Wetter war, irgendwie war er immer voller Elan und hat es immer geschafft uns zu motivieren.

Die ersten zwei Tage sind wir in Punta Arenas geblieben und haben die Stadt ein bisschen besser kennengelernt. Der Stil der Häuser und so wirkt für mich wie eine Mischung aus skandinavischer Gemütlichkeit, stürmischem Nordseewetter und ein Hauch von Alaska- ich muss dazu sagen dass ich noch nie in Skandinavien oder Alaska war, aber so stelle ich es mir zumindest vor.

Wir haben uns die Stadt von einem Aussichtspunkt aus angeguckt, da man von dort besser die bunten Dächer bewundern kann. Mir ist schon früh aufgefallen, dass die Chilenen anscheinend auf bunte Häuser stehen, da das eine Möglichkeit ist, die Häuser, die man in Deutschland wahrscheinlich für eine Gartenhäuschen in einer Schrebergartenanlage halten würde, aufzuhübschen. Die Farben sind manchmal aber ein bisschen fragwürdig.

SAMSUNG CSC

Natürlich haben wir auch den Platz von Punta Arenas besucht (mir fällt jetzt grade beim schreiben erst mal auf, wie komisch sich das auf deutsch anhört. Plaza de Punta Arenas klingt irgendwie harmonischer). Um den Platz herum stehen kleine Holzwagen die zu Verkaufsständen umgebaut werden können. Es werden viele Wollprodukte wie Pullover, Jacken, Handschuhe und Mützen verkauft, viele davon sind aus Alpakawolle. Ansonsten natürlich die üblichen Souvenirs wie Schlüsselanhänger, Flaschenöffner, Magnete…usw.

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

In der Mitte des Platzes steht eine riesige Statue mit Indianern und Soldaten. Dabei fällt auf, dass der Fuß des einen Indianers erstaunlich Gold/kupferfarben ist,während der Rest der Statue schwarz ist. Bevor ich nach Punta Arenas geflogen bin, hat mir eine Frau, mit der ich morgens zur Schule fahre und die schon in Punta Arenas gelebt hat, erzählt, dass man sagt, dass diejenigen, die den Fuß des Indianers küssen, nach Punta Arenas zurückkehren werden. Gott sei Dank hat sie mir aber auch erzählt, dass einige Bewohner aus Punta Arenas, meist betrunken nach einer Carrete (chilenisch für Fiesta), sich einen Spaß daraus machen und auf den Zeh pinkeln, weshalb ich ihn lieber nicht küssen sollte. Es ist also bei einem Gruppenfoto vor dem Indianer geblieben.

SAMSUNG CSC

In kleinen Gruppen konnten wir mit ausgeliehenen Mountainbikes die Stadt alleine erkunden (ja, es war freiwillig und JA!!! ICH HABE SPORT GEMACHT!!!). Wir (vier Deutsche, eine Kanadierin und ein Holländer) sind bis ganz nach oben gefahren. Irgendwie sind alle Städte hier in Chile, die ich bisher gesehen habe an Hügeln gebaut. Wir waren danach zwar alle total müde und fertig aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht.

IMG_8392

Mit Hanna (Mitte) bin ich hinterher noch weiter am Strand gefahren, bis ich später fast zusammengebrochen bin (zu meiner Verteidigung: wir hatten starken Gegenwind auf dem Rückweg! 😀 )

IMG_8396

Am zweiten Tag in Punta Arenas sind wir zu einem Ort gefahren, der „Fuerte Bulnes“ heißt. Es ist ein Stützpunkt, den der Präsident Manuel Bulnes 1843 errichten ließ, um seine Macht in Patagonien und über die Magellanstrasse zu sichern. Während der Führung wurde uns erzählt, dass die Region für die Menschen allerdings äußerst lebensfeindlich ist, da der Stützpunkt 1. auf einem Felsen errichtet wurde, von dem aus man fast einen Rundumblick über die Magellanstrasse hat, jedoch wächst auf Stein natürlich nichts. Ausserdem war der Südwind eiskalt, da der ja vom Südpol kommt. An dem Tag an dem wir da waren, kam der Wind von Norden, es war also der warme Wind, aber wir haben trotzdem alle gezittert vor Kälte. Um zu überleben, haben die Siedler Kleidung und Metall gegen Nahrung mit den Ureinwohnern getauscht.

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

Fuerte Bulnes

Das war’s dann auch erstmal. Der zweite Teil kommt in den nächsten Tagen nach (wenn ich das schaffe, weil ich in der nächsten Woche in 4 Tagen 5 Arbeiten schreibe und ausserdem übers Wochenende noch ne Analyse für Lenguaje (Spanisch) schreiben muss, aber ich geb mein Bestes, versprochen!!!)

 

Veröffentlicht am

Neue Erkenntnis: todmüde spreche ich am besten Spanisch. Hat irgendjemand vielleicht ne Erklärung dafür?

Mit Shorts und Handschuhen ans Ende der Welt

Veröffentlicht am

Ich schreibe jetzt noch ganz kurz was, weil ich in ca. 2 Stunden nach Santiago fahren werde und von da aus mit ca. 40 anderen Austauschschülern nach Punta Arenas fliegen werde. Da werden wir uns dann einen Tag lang die Stadt angucken, bevor es zum Nationalpark Torres del Paine geht. Jetzt kann ich noch nicht viel erzählen, aber ich bin mir sicher, dass es unglaublich schön wird: die Bilder, die ich bis jetzt im Internet gesehen habe, sind atemberaubend schön und wer möchte nicht mit Jugendlichen aus aller Welt verreisen? Grade eben habe ich- ganz lässig südamerikanisch zwei Stunden vor Beginn der Reise- meinen Rucksack gepackt. Es sind zwar nur 5 Tage, doch mein Rucksack sieht jetzt schon aus als würde er bei der nächsten Gelegenheit aus allen Nähten platzen. Kein Wunder- ich hab ja auch alles an Winterkleidung eingepackt, was ich hier hatte- was ungefähr zwei Pullover sind. Von meiner Gastschwester habe ich einen regen- und kältefesten Parka und Handschuhe bekommen und meine Gastmama hat grade eben noch beschlossen, dass ich vorsichtshalber noch einen Pullover und zwei Sweatshirtjacken von ihr mitnehmen sollte. Das ich – wie in der E-Mail des Rotarydistrikts hier in Chile bereits erwähnt- Wintersachen  mitnehmen sollte, wenn ich ans Ende der Welt reise, verstehe ich ja; obwohl ich ja generell nie gedacht habe, mir Gletscher im Bikini anzugucken, was mich dann aber doch etwas gewundert hat, war, dass in der besagten E-Mail auch stand, dass wir Shorts und kurzärmelige T-Shirts mitnehmen sollen. Naja, eingepackt habe ich jetzt einfach mal eine kurze Hose und auch ein T-Shirt. So viel Platz nehmen die ja auch nicht weg.

Ich bin in der nächsten Woche übrigens so gut wie komplett von der Aussenwelt abgeschnitten, da es im Nationalpark kein Internet gibt. Ich bin also übers Handy nicht erreichbar.

Mehr zu berichten gibt’s dann wenn ich wieder komme, tausende von Fotos inklusive. Achja! Ich werde wahrscheinlich in nächster Zeit noch ne ganze Menge Nachträge zu irgendetwas posten, weil ich während der Schulzeit ca. um 20 vor 5 zu Hause bin und meistens zu müde bin, um hier irgendwas zu schreiben.

Also, viele Grüße und ihr hört nächste Woche wieder von mir!!!

Ganz Südamerika zu Besuch in Chile

Veröffentlicht am

Nachtrag vom 10.10.2014

Am Donnerstag, dem10.10., saßen wir gerade im Kunstunterricht als vor unserer Schule zwei kleine Busse hielten. Natürlich hat das schon gereicht, um uns alle von unserer eigentlichen Arbeit abzuhalten, aber dann stiegen Personen in Kleidern mit den verschiedensten Farben aus. Einige sahen den traditionellen Cueca-Kleidern, die ich am 18.9., dem chilenischen Nationalfeiertag, schon kennengelernt habe, ziemlich ähnlich, andere waren aber auch komplett anders. Nachdem ich meine Klassenkameraden gefragt hatte, was da vorginge, stellt sich heraus, dass die genauso wenig Ahnung hatten, wie ich. Ein paar Minuten später klopfte unser Klassenlehrer an und teilte uns mit, dass wir uns mit unseren Stühlen auf dem Basketballplatz versammeln sollen (Da finden alle Veranstaltungen statt, da es in meiner Schule ausser der Cafeteria nichts gibt, was einer Aula entspricht). Draussen konnten wir schon die traditionelle Cueca-Musik hören. Während der Ansprache unserer Direktorin wurde dann klar, was da statt fand. Die Personen in den wirklich wunderschönen und farbenfrohen Kleidern waren Folkloretänzer aus ganz Südamerika, die uns jeweils zwei Landestypische Tänze vorführen würden.

Den Anfang machten jedoch vier Schüler der IV°Medio, also die in Deutschland 12. Klasse, natürlich mit Cueca. Danach kamen:

1. Brasilien (wovon ich aus irgendeinem Grund keine Bilder mehr habe, obwohl ich mir sicher bin, dass ich Fotos und Videos gemacht habe)

2.Bolivien

IMG_8001

3. Peru

IMG_8017

4. Honduras

IMG_8032

5. Uruguay

IMG_8055

6. Kolumbien

IMG_8101

7. Argentinien

IMG_8119

8. Mexiko

IMG_8150

Die Tänze und vor allem die Kleider waren unglaublich schön. Unter Fotos findet ihr noch mehr Bilder davon und ich versuche noch irgendwie die Videos hier hochzuladen, grade klappt das aber irgendwie nicht.

Liebe liebe Grüße

Gianna

Temblor 😬

Veröffentlicht am

Grade eben etwas unsanft vom Erdbeben geweckt worden. Das ganze Haus hat gewackelt. Nach n paar Sekunden hats dann aber auch schon wieder aufgehört.

Sonne, Frühling, Strand

Veröffentlicht am
Sonne, Frühling, Strand

Heute war das Wetter unglaublich schön, also ist meine Gastmama nachdem sie von der Arbeit wiederkam (ja, an einem Sonntag) mit mir zum Strand in Cartagena gefahren. Cartagena ist eine kleine Stadt ca. 15 Min. von San Antonio entfernt. Obwohl es hier im Oktober ja gerade erst Frühling ist, und mit dem Wind auch bei Sonnenschein noch etwas frisch ist, waren viele Leute schon in Badesachen am Strand und besonders die Kinder haben sich total gefreut und sind im Wasser rumgesprungen, mir wars aber noch zu kalt.

Ich hab übrigens auch Fotos von heute hochgeladen 😉

„Fast Chilenin!“ sagt meine Gastmama

Veröffentlicht am

Vorgestern (30.09.2014) haben wir nach einem Monat Bearbeitungszeit endlich meinen chilenischen Ausweis abgeholt.
Seitdem sagt meine Gastmama immer:“ Jetzt bist du fast Chilenin!“ Ich hab mich wirklich sehr gefreut und bin immer noch ziemlich stolz auf diesen Ausweis. Was damit passiert wenn ich wieder nach Deutschland gehe, weiss ich nicht. Ich hoffe dem wird nur n Loch reingestanzt oder ne Ecke abgeschnitten oder was weiss ich, damit der ungültig ist, aber ich hoffe ich kann ihn als Andenken mitnehmen.

Willkommensparty

Veröffentlicht am

Nachtrag zum 29.08.2014
An meinem ersten Schultag wurde mir gleich gesagt dass für mich und eine weitere Austauschschülerin aus Neuseeland eine Willkommensparty am Samstag geplant war. Da ich aber am Samstag mit meiner Gastmama meine Gastschwester in Viña del Mar besuchen wollte (dazu wirds später noch nen Beitrag geben) wurde die Feier dann auf Freitag vorverlegt. Anders als in Deutschland starten die Partys hier ziemlich spät, in diesem Fall um 22 Uhr. Ich, die sich natürlich gleich an die südamerikanische Kultur anpassen wollte 😉, kam ca. ne 1/2 Std. zu spät, was aber keinen gejuckt hat. Ehrlich gesagt, ich glaube die Party hätte es auch gegeben wenn wir Austauschschüler nicht gerade neu an der Schule, da wir jetzt aber zufällig die neuen Klassenkameraden waren, wurde es dann“Willkommensparty genannt“ 😄. Nett fand ich es trotzdem. Die Party selbst war gar nicht so anders als Partys in Deutschland; es wurde viel getrunken, getanzt, es gab laute Musik und kleine Snacks. Was mir aber aufgefallen ist, ist dass hier FAST ALLE rauchen. Das ist hier wirklich extrem. Nicht nur meine Mitschüler auf der Party, sondern die Chilenen allgemein. Es raucht wirklich JEDER!
Jedenfalls war ich so gegen halb 2 wieder zu Hause. Meine Mitschüler sind übrigens alle unglaublich nett und es wird irgendwie keiner ausgegrenzt oder gemobbt. Mit 13 Schülern bin ich übrigens in der kleinsten Klasse der Schule, bei der Lautstärke die hier während der Stunden herrscht, bin ich aber auch froh darüber. Ich will mir gar nicht vorstellen wie das in ner Klasse mit 30 Schülern wäre.

Naja, das nächste Mal schreibe ich über mein Wochenende in Viña del Mar und Valparaíso. Die Bilder könnt ihr hier übrigens bei den Fotos sehen.

Liebe Grüsse und chao! 😘