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Monatsarchiv: Dezember 2014

Feliz Navidad!!!!

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Feliz Navidad!!!!

!!!Neue Fotos von Valparaíso!!!

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Tiefgründiges Late-night-posting

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Ich komme gerade von einem Treffen meines Rotary Clubs wieder und uns wurde gesagt, dass wir am Donnerstag erfahren werden, wer unsere zweite Gastfamilie sein wird. Alles Betteln hat also nichts genützt, denn uns wurde wieder einmal gesagt, dass wir absolut keine Chance haben, nicht zu wechseln. Der Gastfamilienwechsel wird so ablaufen, dass wir wahrscheinlich am 26. oder 27. Dezember ein asado (chilenischer Grillabend) machen und mit unseren Koffern mit unserer jetzigen Gastfamilie dahin fahren und anschließend mit der anderen Familie „nach Hause“ fahren. Ich habe schon fast angefangen zu weinen, als sie uns das nur erzählt haben, ich will gar nicht wissen, wie viel ich an diesem Tag weinen werde. Als mir dann auch noch von meiner Counselorin gesagt wurde, dass meine Gastmutter jedes Mal wenn sie mit ihr telefoniert fragt:“ Kann Gianna nicht hier bleiben? Bitte tauscht sie nicht aus! Lasst sie mir hier.“ musste ich echt blinzeln um nicht zu weinen. Viele von euch können sich das Gefühl, das ich gerade empfinde bestimmt nicht nachvollziehen, zumal ich ja in der gleichen Stadt bleibe, aber stellt euch vor, ihr kommt in ein Land, in dem ihr niemanden kennt, ihr habt hier niemanden und eure Familie und alle Freunde sind in Deutschland (oder wo immer ihr auch herkommt) und bis auf eine Person (in meinem Fall ,da ich ja nur mit meiner Gastmutter alleine lebe) seid ihr quasi auf euch allein gestellt. In vier Monaten begleitet euch diese eine Person durch alle neuen Erfahrungen in eurem Gastland, der erste Schultag, die neue Sprache, vlt. Probleme mit Freunden usw. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wichtig euch auf einmal eine anfangs fremde Person werden kann, besonders wenn man eine so liebe Gastmama hat wie ich.

Ihr könnt euch jetzt vielleicht denken, wie erschrocken ich war, als ich gerade auf meinem Bett saß und das erste Mal realisiert habe, dass mir hier vlt. noch 18 oder 19 Tage bleiben. Weniger als 3 Wochen. Eigentlich ca. 2 1/2. Die ganze Zeit habe ich immer gedacht, dass ich noch so viel Zeit vor dem Wechsel habe und ZACK! Die Zeit ist fast um. Ich habe mich daran erinnert, dass ich in Deutschland 2 1/2 Wochen vor dem Abflug nach Chile unglaubliche Zweifel und Angst hatte und ungefähr so fühle ich mich jetzt wieder. Ich habe Angst davor, mit der neuen Familie vlt. nicht so gut zu recht zu kommen wie hier und ich habe Angst, den Kontakt zu meiner Gastmama zu verlieren. Aber wie meine Mama (Deutschland) schon gesagt hat: das kann ich wenigstens mitentscheiden.

Entdeckungstour durch San Antonio

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Halli Hallo!

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer Klassenkameradin, Janina (Janny), zum Joggen verabredet. Ich bin zwar kein großer Fan von Sport, aber da ich mich bis dahin noch nie mit jemandem aus meiner Klasse ausserhalb der Schule getroffen hatte, dachte ich, ich schlage einfach irgendetwas vor und das erste was mir eingefallen ist war joggen. Naja, dass stimmt eigentlich nicht ganz, denn eigentlich habe ich das vorgeschlagen, um keine Lügnerin zu sein. Das ganze hat nämlich damit angefangen, dass wir vier Austauschschüler in San Antonio ein Treffen des Rotary Clubs hatten. Wir saßen dann also alle da, als unser YEO uns fragt, was wir denn hier für Sport in Chile machen und alle drei fingen natürlich sofort davon an zu erzählen, dass sie Klettern gehen und zum Zumba und was weiß ich nicht… Und dann wurde ich gefragt. Natürlich. Was mache ich denn für einen Sport? Ob Denksport wohl zählt?! Wohl eher nicht. Also war das erste was mir eingefallen ist natürlich joggen. Ich muss das ganze wohl irgendwie ziemlich glaubwürdig verkauft haben, jedenfalls hat keiner was dazu gesagt. Am Abend habe ich dann zu meiner Gastmutter gesagt:“ Wenn dich irgendjemand fragen sollte, ich gehe STÄNDIG mit meinen Freunden joggen.“ Damit sie für mich lügt musste ich ihr dann einen Completo ausgeben (chilenischer Hotdog).

Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen dann dass erste Mal mit Janny joggen. Sie kennt sich wirklich gut in der ganzen Stadt aus und kennt überall irgendjemanden. Wirklich viel gerannt sind wir aber nicht, was einfach daran liegt, dass die Strassen hier extrem steil sind und man schon total kaputt ist, wenn man sie ganz normal hochläuft. Janny hat mir fast die ganze Stadt gezeigt und wir sind unglaublich viel gelaufen.

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( unter der Kategorie San Antonio bei den Fotos findet ihr noch ein paar andere)

Heute haben wir uns nochmal getroffen und sind vom Stadtzentrum bis nach Llolleo gelaufen.

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Wir haben uns dann Eis gekauft, ich hatte eine Kugel Schoko und eine Kugel Dulce de Leche (und es ist suuuuper lecker) und sind bis zur Plaza de Llolleo gelaufen und von da aus zu einer anderen Plaza. Von da aus konnte man schon das Meer sehen und da ich noch nie an diesem Teil des Strandes war und der ziemlich nah an meinem Haus ist (vlt. 10 Min. zu Fuß) wollte ich mal dahin gehen. Janny hatte eigentlich auch keine Ahnung wie wir dahin kommen, aber wir haben es geschafft ohne jemanden fragen zu müssen und ohne uns zu verlaufen (worüber ich ziemlich erstaunt bin, da der Strand ziemlich abgeschottet hinter einem Park liegt, den keiner mehr besucht). Der Strand war bis auf zwei Personen menschenleer obwohl heute super Wetter war mit Sonnenschein und es war schon ziemlich warm. Ausserdem waren dort kaum Steine, wie an dem Strand in Santo Domingo, wo alle Touristen und auch Einwohner hingehen. Hier sind ein paar Fotos, die anderen füge ich ebenfalls bei den Fotos über San Antonio hinzu.

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